Feuilleton

Wer Skrupel hat, ist selber schuld

14. Juni 2017 | Von

Wie die Ware Mensch über die Grenzen transportiert wird Rezension von Marion Rissart Ob es verwerflich ist, Menschen statt Gemüse zu transportieren, ist immer eine Frage der Perspektive: Für die einen sind es Kriminelle, die sich an der Not dieser Menschen bereichern und dabei das dicke Geschäft wittern. Für die anderen dagegen bietet der Transport

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„Stefan Zweig, der Kosmopolit“ von Giorgia Sogos

29. Mai 2017 | Von

Studiensammlung über seine Werke und andere Beiträge. Eine kritische Analyse „Stefan Zweig, der Kosmopolit“ umfasst Giorgia Sogos’ Studien und Aufsätze über Stefan Zweig und sein Werk, die auf zahlreichen internationalen Symposien als Vorträge gehalten wurden und während der Arbeit an ihrer Promotion an den Universitäten in Bonn und Florenz entstanden sind. In diesen Studien, die

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German Diasporic Experiences. Identity, Migration and Loss

15. Mai 2017 | Von

Rezension von Giorgia Sogos Die Diaspora der deutschsprachigen Völker hat sich im Lauf der Jahrhunderte in einem so riesigen geographischen Raum entfaltet, das nicht nur Europa, sondern auch die anderen Kontinente betroffen hat. Mit der deutschen Minderheit in der Welt und den verschiedenen Aspekten dieser Migration hat sich die internationale Tagung unter dem Titel „Diaporas Experiences:

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„Die Macht des Schreibens“ von Giorgia Sogos

11. Mai 2017 | Von

Giorgia Sogos hat eine Rezension zu dem Band von Hidir Eren Celik „Ich stehe vor deinen Toren“ geschrieben. Sie wurde soeben auf dem Portal „Beueler Extradienst“ veröffentlicht. Das Wort als friedliches Mittel für die Menschlichkeit  



Ich stehe vor deinen Toren

19. April 2017 | Von

Neuer Gedichtband von Hıdır Eren Çelik; Gedichte zu Flucht, Vertreibung, Krieg und Frieden Hıdır Eren Çeliks neuester Gedichtband ist eine Sammlung gesellschaftskritischer Gedanken, die sich als Poesie zu Wort verwandeln. Der 1960 geborene, aus Dersim (Tunceli, Türkei) stammende Autor, der 1978 nach Deutschland kam, setzt sich mit seiner Poesie mit den Fragen unserer Gegenwart, wie

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Literatur von und mit geflüchteten Menschen

7. April 2017 | Von

Rezension von Hannah Bliersbach Seit 2015 befasst sich die Literatur, sowohl wissenschaftlich als auch belletristisch, verstärkt mit den Schicksalen von Geflüchteten und ihrem neuen Leben in Europa. Viele Bücher sollen ihnen erstmals eine Stimme geben, um gegen Vorurteile vorzugehen und um abstrakte Probleme konkret darzustellen; ein wichtiger Schritt, um ein friedliches Zusammenleben möglich zu machen.

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Flüchtlinge erzählen: »Weißt Du, wer ich bin?«

15. März 2017 | Von

Die bewegten Biografien Geflüchteter in unserer Stadt »Weißt Du, wer ich bin?« Diese Frage ist eine Herausforderung an uns alle, die geflüchteten Menschen tagtäglich begegnen. »Wer bin ich? Wer bist Du?«, sind manchmal die ersten Fragen, die eine Tür zu einem Gespräch öffnen. Im Gespräch kommt man sich näher, baut Vorurteile und Unkenntnis ab. Bei

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Aleppo

13. März 2017 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Die Hoffnung der Menschen versinkt in den dunklen Gassen der Stadt. Es ist ein Trümmerfeld, das Symbol der Barbarei in unserer Gegenwart. Mit einem Schleier aus Asche und Glut, schwarz bekleidet sich die Stadt Aleppo, um die Leichen zu verhüllen, die auf den Straßen liegen. An den Hügeln ist das

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„Revolution ohne Rache“

9. März 2017 | Von

Ernesto Cardenal auf Lesereise in Deutschland Bericht von Dagmar Schulte Auch in der Basisgemeinde des Bonner Oscar-Romero-Hauses ging es herum: Ernesto Cardenal kommt Aschermittwoch in unsere Stadt! Er gilt als einer der bekanntesten Vertreter der Befreiungstheologie und als einer der bedeutendsten Dichter Nicaraguas. Sandinist, Marxist und Christ zu sein geht bei ihm spielend unter einen

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Internationale Wochen gegen Rassismus

7. März 2017 | Von

Pressemitteilung des World University Service Gemeinsam weltweit ein Zeichen gegen Rassismus setzen: Internationale Wochen gegen Rassismus Vom 13. bis 26. März 2017 lautet das Motto weltweit: „100% Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus“. In diesem Zeitraum ruft der Interkulturelle Rat zusammen mit seinen Kooperationspartner/-innen wie dem World University Service (WUS) dazu auf, ein Zeichen zu setzen

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