Literatur

Namenlos

8. Februar 2017 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Schrei nach Schrei, Rufe nach Rufen, Wellen nach Wellen treffen die Küste, begraben alles unter sich. Das Rauschen des Meeres verhindert, dass man sie hört. Man hört kein Schrei mehr. Man hört keine Rufe mehr. Wellen schleppen mit sich Leichen ans Land. Namenlos, ohne Papiere, werden sie bestattet. Namenlos mit

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In der Zeit

8. Februar 2017 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik In der Zeit, als wir jung waren waren wir die Helden unserer Träume. In der Zeit, als wir jung waren, wollten wir die Welt erobern, unser Brot mit den Armen teilen. In der Zeit, als wir jung waren, sangen wir Lieder für Freiheit, marschierten durch die Straßen, debattierten tagelang. In

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Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten

25. Januar 2017 | Von
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Dokumentation der Fachtagung im Free Pen Verlag erschienen Am 17. Juni 2016 fand im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn eine Fachtagung zum Thema „Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten“ statt.  In einem voll besetzten Auditorium konnten wir zahlreiche Fachkräfte und Engagierte aus der Flüchtlings- und Migrationsarbeit sowie aus dem Gesundheits- und Sozialsektor begrüßen. Veranstalter der

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Gedanken eines Dichters

24. Januar 2017 | Von

Gedichte von Hıdır Eren Çelik Dichter dichten die Gedanken Fassen, schreiben und bringen sie auf das Papier Manchmal philosophische, wegweisende Geschichten in Versen Manchmal eigene Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Freiheit  und Menschlichkeit Manchmal beklagen sie sich über Schmerzen, Liebeskummer und Einsamkeit.   Rätsel Wenn man ein Rätsel löst, steht das nächste bereits vor der Lösung. Jedes

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Afghanistan – eine angenehme Nostalgie

10. Januar 2017 | Von
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Ein gesellschaftlich-literarischer Beitrag von Abdul Madjid Malek Die Beziehung zwischen der deutschen und der Persisch-Dari-Dichtung Abdul Madjid Maleks Leben zwischen Deutschland und Afghanistan spiegelt sich in diesem Buch: Nach dem autobiografischen Teil zu seiner zwischen beiden Ländern gelebten Kindheit und Jugend, einem Überblick der politisch-gesellschaftlichen Entwicklung des asiatischen Landes, baut Malek dann eine Brücke zwischen

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Meine Federn

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Meine Federn zeichnen Brücken aus der Liebe Auf den nur die Liebenden unbändigen Flüsse überqueren Der Zement meiner Brücken wird aus dem Tränen der Liebenden gestählt Denn kein Herrscher kann die Tränen aus der Tiefe den Ozean des Herzen zähmen Meine Federn zeichnen Bilder der Freude, das Traumbild meiner Sehnsucht

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Willkommen

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Willkommen  –  woher Du auch kommst                           wie Du aussiehst                            was Du sprichst Willkommen  –   woher Du auch kommst                            was Du glaubst                            welcher Religion Du angehörst                             oder Atheist bist Willkommen –     bist Du als Menschenkind                            als Flüchtling auf der Flucht                            als Mensch ohne Papiere Willkommen –     bist Du unsere Zukunft                             eine

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Trauer

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik   Mit den Worten kann ich nicht beschreiben wie traurig ich bin. Mein Herz schlägt rastlos sucht wie ein einsamer Vogel einen Baum auf einem Platz, um dort sein Nest aufzubauen Mit  den Gefühlen schleudere ich mich in die weite Welt Grenzenlos Es schmerzt mein Herz verhüllt mich in einer

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Weihnachts-Gedicht für einen namenlosen polnischen LKW-Fahrer

20. Dezember 2016 | Von

von Heike van den Bergh Im Autoradio deiner LKW-Fahrerkabine erklang sicher, wie bei vielen LKW-Fahrern auf der ganzen Welt, die Melodie von Chris Reas „I’m driving home for Christmas“. Du hast fröhlich mitgepfiffen und dich mit schwarzem Kaffee von der Raststätte im Thermobecher warm und wach gehalten. Aus Italien kommend, in Deutschland Ware liefernd, voller

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Mandelbäume

19. Dezember 2016 | Von

Denkmal für die ermordeten Armenier in Eriwan; Foto: Celik                     24.04.1915 – 24.04.2015 Wir sind Mandelbäume verwurzelt tief in der Erde von Dersim, aus unseren Bäumen sind viele Äste gesprossen, die sich in den Himmel hineinstrecken, um frei zu sein. Wir sind Mandelbäume zerstreut in der

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