Literatur

Der Krieg ist so nah und so fern

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Der Krieg ist so nah und so fern Bomben regnen vom Himmel wie in einer Silvesternacht jeden Tag, dort in Syrien Die Kinder fliehen schreiend vor Streubomben während wir in der Nacht ohne Angst schlafen, träumen von der Zukunft unserer Kinder ohne Krieg So fern, da unten sterben Kinder Wir

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Armenier

19. Dezember 2016 | Von

24.04.1915 – 24.04.2015 Gedicht von Hıdır Eren Çelik Seit einem Jahrhundert bin ich auf der Suche nach meiner geraubten Ehre. Ich habe meine Stimme verloren vor der Grausamkeit der Sultanen, ich singe nur noch die Klagelieder, meine Kinder sind fort, in die weite Welt gezogen, zerstreut wie ein Weizenkorn auf der Erde. Mandelbäume und Granatäpfel

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Grenzenlos – Poesie von Hıdır Eren Çelik

19. Dezember 2016 | Von

Anlässlich des Welttages der Muttersprache Die Sprachen unserer Welt sind wie eine Perlenkette am Hals unserer Erde. Jede Sprache ist ein Lied, das in vielen Mundarten gesungen wird. Es ist unser Reichtum, den wir schützen und bewahren sollen. Denn jede verlorene Sprache in unserer Welt macht uns ärmer. (9.3.2016)   Aufruf an die Jugend Lass

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„Flüchtlingsrevolution“ im Haus Migrapolis

7. Dezember 2016 | Von
Foto: Victoria Bartetzko

Bericht von Victoria Bartetzko Im Rahmen der Bonner Woche der Kulturen empfing das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) Philip Hedemann für eine Lesung aus dem Buch „Flüchtlingsrevolution – Wie die neue Völkerwanderung die ganze Welt verändert“. Mit dabei war auch die Verfasserin des Vor- und Nachwortes Ameena, die anschaulich und berührend

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Suruç – Schmetterlinge trugen Feuer

31. August 2016 | Von

Schmetterlinge flogen bunt, in einer Vielfalt der Farben sie trugen auf ihren Flügeln das Feuer in die Freiheit wenn sie auch dabei in den Tod fielen, um die Körper der Kinder in Kobani zu wärmen. Schmetterlinge flogen gelb, rot, blau, violett Sie trugen Wasser auf ihren Flügeln, l für die Menschlichkeit, die in Kobani gefährdet

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Aufruf

31. August 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Grenzen-Los… fliegen die Vögel in den Himmel hinein. Nur trennen die Grenzen die Menschen, sperren sie ein. Lass die Grenzen… los! Zerreiß die Stacheldrähte, die die Menschen spalten! Die Erde gehört uns allen, teile sie unter das Sonnenlicht! Löse die Finsternis auf, öffne dein Herz, lass in dir Liebesknospen aufkeimen, die

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Mein Herz ist ein Regenbogen

31. August 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Mein Herz ist grün – die Farbe der Natur, ich begrüne die Bäume, der Frühling steht vor der Tür. Mein Herz ist rot  –  die Farbe des Blutes in meinen Adern, ein Fluss des Lebens in mir. Mein Herz ist blau – die Farbe der Ozeane, ein blauer Planet ist unsere

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ŞAHMERAN

31. August 2016 | Von

Bild: MikaelF / Wikipedia Das Märchen von ŞAHMERAN wird seit ca.1000 Jahren in Mesopotamien erzählt. Es handelt von der Schlangenkönigin Şahmeran – halb Mensch, halb Schlange, die über ein unterirdisches Schlangenreich herrscht und der die Liebe zu einem Menschen zum Verhängnis wird. Şahmeran war die Königin der Schlangen. Über der Gürtellinie sah sie aus wie

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Der goldene Regen ist giftig

31. August 2016 | Von

Buchvorstellung Uta Barst, Goldregenkinder Foto: Jürgen Eis Buchvorstellung „Goldregenkinder“ von Uta Harst Bericht von Helene Schüffelchen „Der goldene Regen ist giftig“, lautet ein Zitat aus dem Buch „Goldregenkinder“ von Uta Harst, das am 28.05 im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn vorgestellt wurde. Zu Beginn der Lesung stand der Titel des Buches im Fokus, der Raum

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Tarakshaqum und Löwenzahn

31. August 2016 | Von

Von J. Michael Heveling-Fischell Zu Gehör gebracht von Zini Es waren einmal eine hübsche Löwin und ein starker Löwe. Die Löwin hieß Paula und der Löwe wurde Willi gerufen. Paula hatte wunderschönes gelbes Fell, das strahlend in der Sonne leuchtete. Willi  besaß, wie sich das für einen starken Löwen gehört, eine wilde, immer etwas zerzauste

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