Feuilleton

Afghanistan – eine angenehme Nostalgie

10. Januar 2017 | Von
malek_afghanistan_cover

Ein gesellschaftlich-literarischer Beitrag von Abdul Madjid Malek Die Beziehung zwischen der deutschen und der Persisch-Dari-Dichtung Abdul Madjid Maleks Leben zwischen Deutschland und Afghanistan spiegelt sich in diesem Buch: Nach dem autobiografischen Teil zu seiner zwischen beiden Ländern gelebten Kindheit und Jugend, einem Überblick der politisch-gesellschaftlichen Entwicklung des asiatischen Landes, baut Malek dann eine Brücke zwischen

[weiterlesen …]



Meine Federn

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Meine Federn zeichnen Brücken aus der Liebe Auf den nur die Liebenden unbändigen Flüsse überqueren Der Zement meiner Brücken wird aus dem Tränen der Liebenden gestählt Denn kein Herrscher kann die Tränen aus der Tiefe den Ozean des Herzen zähmen Meine Federn zeichnen Bilder der Freude, das Traumbild meiner Sehnsucht

[weiterlesen …]



Willkommen

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Willkommen  –  woher Du auch kommst                           wie Du aussiehst                            was Du sprichst Willkommen  –   woher Du auch kommst                            was Du glaubst                            welcher Religion Du angehörst                             oder Atheist bist Willkommen –     bist Du als Menschenkind                            als Flüchtling auf der Flucht                            als Mensch ohne Papiere Willkommen –     bist Du unsere Zukunft                             eine

[weiterlesen …]



Trauer

20. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik   Mit den Worten kann ich nicht beschreiben wie traurig ich bin. Mein Herz schlägt rastlos sucht wie ein einsamer Vogel einen Baum auf einem Platz, um dort sein Nest aufzubauen Mit  den Gefühlen schleudere ich mich in die weite Welt Grenzenlos Es schmerzt mein Herz verhüllt mich in einer

[weiterlesen …]



Weihnachts-Gedicht für einen namenlosen polnischen LKW-Fahrer

20. Dezember 2016 | Von

von Heike van den Bergh Im Autoradio deiner LKW-Fahrerkabine erklang sicher, wie bei vielen LKW-Fahrern auf der ganzen Welt, die Melodie von Chris Reas „I’m driving home for Christmas“. Du hast fröhlich mitgepfiffen und dich mit schwarzem Kaffee von der Raststätte im Thermobecher warm und wach gehalten. Aus Italien kommend, in Deutschland Ware liefernd, voller

[weiterlesen …]



Mandelbäume

19. Dezember 2016 | Von

Denkmal für die ermordeten Armenier in Eriwan; Foto: Celik                     24.04.1915 – 24.04.2015 Wir sind Mandelbäume verwurzelt tief in der Erde von Dersim, aus unseren Bäumen sind viele Äste gesprossen, die sich in den Himmel hineinstrecken, um frei zu sein. Wir sind Mandelbäume zerstreut in der

[weiterlesen …]



Mein Herz schlägt für „Charlie Hebdo“ in Paris

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Hass kennt keine Grenzen. Im Namen Allahs wird der Glaube der Muslime entwürdigt. Hass missbraucht den Glauben. Im Namen Allahs wird Gott beleidigt. Hass hat keine Nation. Hass hat keinen Glauben. Hass hat keine Ethnie und keine Religion. Hass erntet Hass. Hass entfacht Hass gegen Muslime, gegen Menschen mit anderen

[weiterlesen …]



Ich stehe vor deinen Toren

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Ich stehe vor deinen Toren Ich bin ein Fremder aus der Ferne, dennoch bin ich ein Kind Gottes Ich bin die weiten Wege gereist verfolgt verhungert verschollen in Meeren dieser Erde Im Namen Gottes wurde ich versklavt meine Ehre wurde in Bordellen versteigert an den meist bietenden „Gotteskrieger“ ich werde

[weiterlesen …]



Für 301 Kumpel in Soma

19. Dezember 2016 | Von

13.05.2014 Ein politisches Plädoyer von Hıdır Eren Çelik Es ist kein Schicksal. Es ist kein Unglück. Es ist kein Freitod. Es ist Mord. Es ist ein schwarzer Tag für uns Kumpel unter Tage. Die toten Kumpel aus der Tiefe der Erde in Soma klagen gegen die unbegrenzte Habgier des Kapitalismus. Die Klagelieder der Frauen bündeln

[weiterlesen …]



Der Krieg ist so nah und so fern

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Der Krieg ist so nah und so fern Bomben regnen vom Himmel wie in einer Silvesternacht jeden Tag, dort in Syrien Die Kinder fliehen schreiend vor Streubomben während wir in der Nacht ohne Angst schlafen, träumen von der Zukunft unserer Kinder ohne Krieg So fern, da unten sterben Kinder Wir

[weiterlesen …]