Feuilleton

Mandelbäume

19. Dezember 2016 | Von

Denkmal für die ermordeten Armenier in Eriwan; Foto: Celik                     24.04.1915 – 24.04.2015 Wir sind Mandelbäume verwurzelt tief in der Erde von Dersim, aus unseren Bäumen sind viele Äste gesprossen, die sich in den Himmel hineinstrecken, um frei zu sein. Wir sind Mandelbäume zerstreut in der

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Mein Herz schlägt für „Charlie Hebdo“ in Paris

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Hass kennt keine Grenzen. Im Namen Allahs wird der Glaube der Muslime entwürdigt. Hass missbraucht den Glauben. Im Namen Allahs wird Gott beleidigt. Hass hat keine Nation. Hass hat keinen Glauben. Hass hat keine Ethnie und keine Religion. Hass erntet Hass. Hass entfacht Hass gegen Muslime, gegen Menschen mit anderen

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Ich stehe vor deinen Toren

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Ich stehe vor deinen Toren Ich bin ein Fremder aus der Ferne, dennoch bin ich ein Kind Gottes Ich bin die weiten Wege gereist verfolgt verhungert verschollen in Meeren dieser Erde Im Namen Gottes wurde ich versklavt meine Ehre wurde in Bordellen versteigert an den meist bietenden „Gotteskrieger“ ich werde

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Für 301 Kumpel in Soma

19. Dezember 2016 | Von

13.05.2014 Ein politisches Plädoyer von Hıdır Eren Çelik Es ist kein Schicksal. Es ist kein Unglück. Es ist kein Freitod. Es ist Mord. Es ist ein schwarzer Tag für uns Kumpel unter Tage. Die toten Kumpel aus der Tiefe der Erde in Soma klagen gegen die unbegrenzte Habgier des Kapitalismus. Die Klagelieder der Frauen bündeln

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Der Krieg ist so nah und so fern

19. Dezember 2016 | Von

Gedicht von Hıdır Eren Çelik Der Krieg ist so nah und so fern Bomben regnen vom Himmel wie in einer Silvesternacht jeden Tag, dort in Syrien Die Kinder fliehen schreiend vor Streubomben während wir in der Nacht ohne Angst schlafen, träumen von der Zukunft unserer Kinder ohne Krieg So fern, da unten sterben Kinder Wir

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Armenier

19. Dezember 2016 | Von

24.04.1915 – 24.04.2015 Gedicht von Hıdır Eren Çelik Seit einem Jahrhundert bin ich auf der Suche nach meiner geraubten Ehre. Ich habe meine Stimme verloren vor der Grausamkeit der Sultanen, ich singe nur noch die Klagelieder, meine Kinder sind fort, in die weite Welt gezogen, zerstreut wie ein Weizenkorn auf der Erde. Mandelbäume und Granatäpfel

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Grenzenlos – Poesie von Hıdır Eren Çelik

19. Dezember 2016 | Von

Anlässlich des Welttages der Muttersprache Die Sprachen unserer Welt sind wie eine Perlenkette am Hals unserer Erde. Jede Sprache ist ein Lied, das in vielen Mundarten gesungen wird. Es ist unser Reichtum, den wir schützen und bewahren sollen. Denn jede verlorene Sprache in unserer Welt macht uns ärmer. (9.3.2016)   Aufruf an die Jugend Lass

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„Flüchtlingsrevolution“ im Haus Migrapolis

7. Dezember 2016 | Von
Foto: Victoria Bartetzko

Bericht von Victoria Bartetzko Im Rahmen der Bonner Woche der Kulturen empfing das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) Philip Hedemann für eine Lesung aus dem Buch „Flüchtlingsrevolution – Wie die neue Völkerwanderung die ganze Welt verändert“. Mit dabei war auch die Verfasserin des Vor- und Nachwortes Ameena, die anschaulich und berührend

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Interreligiöser Rundbrief Köln

31. August 2016 | Von

Interreligiöser Rundbrief Köln/Bonn und Umgebung Nr. 128: „Migrapolis-Deutschland im Netz“ Mehr



„Wer rettet wen?“ – Ein inspirierender Filmnachmittag zum Nachdenken

31. August 2016 | Von

Bericht von Bartosz Bzowski Am 29. September 2015 fand im Nachbarschaftszentrum Brüser Berg eine Vorführung des Dokumentarfilms „Wer rettet wen?“ statt, organisiert von dem Sozialwissenschaftler J. Michael Fischell. „Wer rettet wen?“, das ist der Titel eines Films, der sich mit der Banken- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/09 und deren immer noch aktuellen Auswirkungen beschäftigt. Es

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