Beiträge zum Stichwort ‘ Rezension ’

Muslims of Metropolis. The Stories of Three Immigrant Families in the West

31. August 2016 | Von

von Kavitha Rajagopalan Rezension von Linde Goubert Muslime werden häufig als homogene Gruppe wahrgenommen und weitgehend mit negativen sozialen Stereotypen assoziiert. Ihnen wird unterstellt, mit Gruppierungen zu sympathisieren, die terroristisch und anti-westlich sind. In Realität aber setzt sich die muslimische Bevölkerung aus Hunderten von ethnischen, linguistischen und religiösen Bevölkerungsgruppen auseinander. Genau weil die soziale Identität

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Methoden einer Soziologie der Praxis

31. August 2016 | Von

Herausgegeben von Franka Schäfer, Anna Daniel und Frank Hillebrandt Rezension von Mirko Ruks Es mag ungewöhnlich erscheinen, eine Buchrezension damit zu beginnen, über ein anderes Buch zu sprechen. Dennoch: Der US-amerikanische Soziologe Sudhir Venkatesh erforscht die Untergrundökonomie, zunächst in Chicago, dann in New York. Dabei begleitet er Crack-Dealer, Prostituierte und Zuhälter. Er begleitet, beobachtet sie

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Alpan Sagsöz: Als wir Libellen waren

31. August 2016 | Von

Eine Rezension von J. Michael Fischell Der Bonner Autor Alpan Sagsöz hat mir mit seinem aktuellen Roman „Als wir Libellen waren“ Stunden nicht nachlassender Neugier, der Nachdenklichkeit und der Einsicht geschenkt. Nur zu bekannt sind mir die Orte und Plätze des Romangeschehens in Bonn; noch bedeutsamer waren mir bei der Lektüre die Darstellung der inneren

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Unterwegs in der Fremde. Psychoanalytische Erkundungen zur Migration

31. August 2016 | Von

Rezension von Giorgia Sogos Das Thema „Migration“ steht heutzutage vor allem als soziale Frage im Brennpunkt der politischen Debatten sowie der Forschung. Neben den politischen, ökonomischen und sozialen Folgen betrifft die Migration aber zunächst den Mensch und seine Geschichte. Als entscheidender Bestandteil der menschlichen Erfahrung erzeugt dieses ständig wachsende Phänomen infolgedessen Auswirkungen auf die Psyche.

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Transkulturalität. Klassische Texte

26. August 2016 | Von

Rezension von Guido Esch Kulturen stellen keine in sich geschlossenen homogenen Einheiten in containerähnlichen Nationalstaaten dar – dies bildet wohl einen der zentralen Standpunkte heutiger Migrationsforschung. Häufig wird diese Annahme mit dem Begriff der Transkulturalität konzeptualisiert. Der Soziologe Andreas Langenohl sowie die Literatur- und Kulturwissenschaftler Ralph Poole und Manfred Weinberg stellen in ihrem als Reader

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