Literatur

In Betonmauern eingesperrte Menschlichkeit

Überall Betonmassen,
Straßen …
Reihenweise aufragende Hochhäuser.

Wenn der Regen fällt,
dringt der Duft der Erde
nicht mehr
in die Haut des Menschen.

Die Straßen werden zu Regenseen,
die Natur
sucht Atem
in versteinerten Zwischenräumen.

Der Mensch
erstickt leise
im Inneren
des Monsters, das er selbst erschuf.

Im Schatten eines Baumes liegend,
im Blau des Himmels
auch nur zu träumen –

selbst das
wurde uns weggenommen.

Hıdır Eren Çelik, Bonn, Februar 2026

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