Mehrere alevitische Verbände und Migrantenselbstorganisationen haben den mutmaßlich radikal-islamistisch motivierten Terroranschlag auf Teilnehmende des Christopher Street Day (CSD) in Berlin scharf verurteilt. Sie sehen den Anschlag als Angriff auf die freiheitliche und demokratische Gesellschaft und rufen zu einem entschlossenen gemeinsamen Einsatz gegen Hass, Extremismus sowie Menschenfeindlichkeit auf.
Auch Migrapolis Deutschland erklärt seine Solidarität mit den Opfern und betont, dass Vielfalt, Demokratie sowie Menschenwürde gemeinsam verteidigt werden müssten. Zahlreiche Migrantenorganisationen sehen den Anschlag im Zusammenhang mit einer globalen extremistischen Ideologie, die weltweit Gewalt und Terror hervorbringt.
In einer Stellungnahme des Alevitischen Bildungswerks „Şah İbrahim Veli“ e. V. aus Ravensburg heißt es, dass religiöser Extremismus eine ernsthafte Bedrohung für die freiheitliche Gesellschaft darstelle. Die Verantwortlichen fordern, die Gefahr des radikalen Islamismus klar zu benennen und ihr entschlossen entgegenzutreten.
