Literatur

Trauer

Gedicht von Hıdır Eren Çelik
 
Mit den Worten kann ich nicht beschreiben
wie traurig ich bin.
Mein Herz schlägt rastlos
sucht wie ein einsamer Vogel einen Baum
auf einem Platz, um dort sein Nest aufzubauen
Mit  den Gefühlen schleudere ich mich in die weite Welt
Grenzenlos
Es schmerzt mein Herz
verhüllt mich in einer kalten Nacht im Dezember
an der Berliner Gedächtniskirche
Mit der Vernunft beruhige ich mich von meiner Wut
Sage mir
Du bist ein Mensch, verstreue den Korn aus der Liebe, die Dich groß zieht
lass Dich nicht zum Gefangenen des Terrors machen,
der das Menschliche in Dir zerstören will.
Ich sehe nun in der Finsternis, dass die Sonne erstrahlt
In dieser Trauernacht bin ich mit meinen Gedanken bei den Opfern der Gewalt
Lasse die Hoffnung in mir flammen
Singe Liebeslieder in dieser Gnadenzeit für die Menschlichkeit
Sage mir
Morgen erwartet Dich ein strahlender Tag voller Erbarmen
in dieser Weihnachtszeit
(20.12.2016)
 

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